Hypnose

Hypnose gehört mit zu den ältesten Methoden in der Medizin und Psychotherapie. Beschreibungen über heilsamen Tempelschlaf reichen bis 5000 Jahren zurück.
Die Anwendungsmöglichkeiten der Hypnosetherapie reichen von der Stärkung der eigenen Fähigkeiten über die Aufarbeitung von traumatischen Erlebnissen bis hin zur Auflösung von tiefsitzenden Blockaden.

Was genau ist nun Hypnose?

Hypnose ist ein Zustand des veränderten Bewusstseins. Sie sind in der Lage zu sprechen und können diesen Zustand auch beenden, wenn Sie wollen, denn Sie behalten jederzeit Ihren eigenen Willen. Obwohl das Wort Hypnos = Schlaf bedeutet, hat Hypnose tatsächlich nicht viel damit zu tun. Wahrscheinlich empfinden und geniessen Sie eine wohltuende körperliche und oft auch geistige Entspannung, während Ihre Wahrnehmung auf das eigene innere Geschehen gelenkt wird. Nun können Sie sich ungehindert vom kritischen Verstand mit bestimmten Inhalten auseinander setzen oder sich an vergessene Ereignisse wieder erinnern, die in Ihrem Unterbewusstsein gespeichert sind.

Im Unterbewusstsein sind alle Ihre Erinnerungen, Konflikte, Gewohnheiten, Wünsche und Ängste gespeichert und als Erfahrungen verarbeitet. Das sind Ihre Überzeugungen, Glaubensmuster und automatische Verhaltensweisen. Auch positive Erinnerungen, Fähigkeiten stehen Ihnen für Lösungswege zur Verfügung. Ihr Unterbewusstsein steuert alle körperlichen Vorgänge wie Atmung, Verdauung, Schwitzen und Frieren. Darüber müssen Sie nicht nachdenken. Also ist eine wirkliche Veränderung nur im Unterbewusstsein möglich, damit Ihnen das gewünschte Verhalten genauso leicht fällt, wie das Atmen von selbst geschieht.

In der Therapie geht es darum, sich der Ursachen bewusst zu werden, sie anzuschauen, auszusprechen und in die richtigen Zusammenhänge zu bringen. Dann weiß Ihr Unterbewusstsein, die Dinge neu zu ordnen und in Ihrem Sinne Raum zu schaffen, für neue Wege und Ziele.

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